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Energie sparen mit elektronischem Vorschaltgerät EVG
Jede Leuchtstoffleuchte wird mit einem Vorschaltgerät (VG), auch Drossel genannt, betrieben. Neben den billigen konventionellen Vorschaltgeräten (KVG) gibt es auch verlustarme Vorschaltgeräte (VVG). Im Handwerkerbereich finden nur die VVG Verwendung. Die alten KVG sollen in Zukunft sogar verboten werden. Nicht mehr so ganz neu, aber im privaten Bereich nicht so verbreitet sind elektronische Vorschaltgeräte (EVG). Durch die Regelung der Elektronik wird die Röhre sanfter gezündet und mit geringerem Energieaufwand auf optimalem Niveau betrieben.
Es lohnt sich auf EVG zu achten, bzw. Leuchten evtl. gar umzurüsten, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Kein Aufblitzen beim Einschalten, kein Starter, kein Brummen, kein Flackern, kein Stroboskopeffekt mehr. Und geringere Energiekosten! Die Brenndauer der Leuchtstofflampe wird um 50% erhöht und die Leistungsaufnahme gleichzeitig um 30% reduziert.
Ein EVG kostet z.B. für eine 36W Lampe 42,80 Euro, dass rechnet sich nicht nur für das Büro oder die Lagerhalle.
Weitere Infos bei Osram unter http://www.osram.de/service_corner/lichtlexikon/popups/53.html
Geld sparen bei der Halogenbeleuchtung!
Die Helligkeit eines Leuchtmittels ist neben der Leistung vor allen Dingen durch die Leuchtstärke und der Leuchtdichte bestimmt. Eine Tatsache, die uns tagtäglich im Gebrauch von Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen unbewusst begegnet.
Auch im Gebrauch von Halogenleuchtmitteln ist dieser kleine Unterschied schon seit ein paar Jahren im Handel erhältlich, doch scheinbar beim Endverbraucher noch nicht so recht angekommen. Aus diesem Grund will ich hier einmal die feinen Unterschiede aufzeigen.
Eine herkömmliche Halogenlampe hat eine Brenndauer von durchschnittlich 1020 Betriebsstunden und lässt mit zunehmendem Verschleiß in der Leuchtstärke nach. Kurz gesagt, sie wird dunkler. Halogenleuchtmittel von Markenherstellern wie beispielsweise Osram haben eine längere Lebensdauer (mehr als 2000 Stunden laut Hersteller)
Die seit gut drei Jahren im Fachhandel erhältlichen Titan-Leuchtmittel von Osram haben eine garantierte Brenndauer von 4000 Stunden, mit gleichbleibender Leuchtkraft. Das Licht ist übrigens heller (weißer), als bei den normalen Halogenlampen. Der höhere Preis wird durch die Brenndauer wieder aufgefangen. Zudem muss nicht so oft gewechselt werden und auch der anfallende Müll wird erheblich geringer.
Neu ist die Halogenlampe Osram Titan IRC. Sie weißt alle Vorzüge der Osram Titan auf, hat jedoch eine höhere Lichtausbeute von ca. 33%. Das heißt, anstatt der bisherigen 50W -Lampe werden nur noch 35W benötigt. Für die 35W -Lampe werden nur 20W benötigt. Nach Hochrechnung des Herstellers bezahlt die Osram Titan IRC sich von ganz alleine. Rechnen Sie es einmal nach! 4000 Brennstunden x 0,015kW Einsparung x 0.16 €/kWh = 9,60 € je Leuchtmittel Zudem kommt noch hinzu, dass bei Neuinstallation ein kleinerer Trafo eingesetzt werden kann. Kleinerer Trafo bedeutet auch eine kleinere Verlustleistung am Trafo selbst. Und für alle die, denen die 50W -Halogenlampe bisher zu dunkel war kommt noch ein wesentlicher Vorteil hinzu. Beim Einsatz einer 50W Titan IRC -Lampe ergibt sich eine Lichtstärke von 65W. (Funktioniert nicht mit allen Trafos!)
Unser Tipp
Viele Kunden fragen mich immer, warum wir Elektriker beim Wechsel der Leuchtstoffröhren auch gleich den Starter mit austauschen! Nun, da der Starter genauso alt ist (oder älter) wie die Röhre. Zum einen tauschen wir den Starter, damit eine einwandfreie Funktion gegeben ist und die neue Röhre nicht durch den alten Starter frühzeitig "altert". Zum anderen macht es wenig Sinn, Tage später wieder an die gleiche Leuchte unter der Decke zu gehen, nur weil jetzt auch der Starter schlussendlich seinen Geist aufgegeben hat.
Probleme mit Leuchtstoffleuchten im Freien sind gerade in kalten Nächten nicht all zu selten. Sollten die Röhren zu lange flackern bis sie starten, liegt dies an den Außentemperaturen. Abhilfe kann hier ein "Blitzstarter" schaffen. Er verhindert, dass die Röhre in einem zu kalten Zustand startet und vorzeitig verschleißt. Leider kosten die Starter mehr als die Röhre selbst. Lohnt sich aber, da die Röhre länger hält. Es gibt allerdings auch spezielle Röhren für den Außenbereich. Es handelt sich hier um die dickeren Röhren, die eine höhere Temperatur aufbauen und somit das ständige Flimmern während des Betriebes unterbinden. Zu beachten ist hier, dass die Verschlussringe der Leuchte ausgetauscht werden müssen. Dies ist bei Markenartikeln kein Problem. Ist es der freistrahlenden Röhre dennoch zu kalt, dann können wir noch einen schützenden ("wärmenden") Kunststofftubus um sie herum legen.
Fliegenschwärme sammeln sich sehr gerne um die Außenlampen. Die Menge der Fliegen liegt an der Lichtfarbe. Mit einer weißen Lichtfarbe werden auch Insekten aus mehreren Kilometern Entfernung angezogen. Eine warmer (gelber) Lichtfarbton wird nur von Insekten im näheren Umkreis wahr genommen. Daher ist es ratsam im Außenbereich z.B. Warmtonröhren einzusetzen.
Halogen-Kaltlichtspiegellampen sind nicht wirklich kälter. Hier wird durch den Reflektorspiegel lediglich die Abwärme des Leuchtmittels nach hinten transportiert und abgegeben. Warmlichtlampen, z.B. mit Alureflektor, geben die Wärme nach vorne ab. Zwei von vielen Kriterien, die bei der Auswahl des Leuchtmittels zu beachten sind.
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